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HANSEstyle 4 | 2015

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Ob Hamburgs Erster Bürgermeister im großen Interview, exklusive Gespräche mit den gefragten Schauspielern & Unternehmern des Landes, (Mode-)Trends oder das Neuste aus dem Clubleben. HANSEstyle – journalistisch unabhängig und immer mit Blick auf das, was für Hamburg und den Norden von Bedeutung ist.

Stadtgeschichte(N) Die

Stadtgeschichte(N) Die Jarrestadt: ein frühes Beispiel des sozialen Wohnungsbaus Ende 2016. Der Sockel des denkmalgeschützten Gebäudes wird ausgebaut. Dort entstehen neben einem geräumigeren Entree neue Ausstellungs- und Seminarräume sowie eine Cafeteria. Auf der Allee vor dem Planetarium geht es weiter, über die Otto-Wels-Straße hinweg zur Festwiese im Stadtpark. Der durch den Stadtpark führende Teil der Hindenburgstraße wurde 2013 nach Otto Wels umbenannt. Während Hindenburg bekanntlich Hitlers Machtergreifung ermöglichte, war es der Sozialdemokrat Otto Wels, der 1933 im Reichstag gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte. Seine berühmt gewordenen Worte: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!“ An Sonn- und Feiertagen wird um die Festwiese herum gern gegrillt. Heute sehe ich nur einige Menschen, die fröhlich Fuß- oder Volleyball spielen. Ich bummle an der Nordseite entlang, mache einen kurzen Abstecher in die Rosengärten und umrunde dann den Stadtparksee. So lande ich schließlich im Café Sommerterrassen zwischen Südring und Goldbekkanal. Im Stadtpark gibt es mehrere gastronomische Pausenstopps, am bekanntesten ist das Landhaus Walter. Hier, direkt am Stadtparksee, befindet sich Schumachers Biergarten, wo besonders gern an lauen Sommerabenden gegrillt und gefeiert wird. Ruhiger geht es im Café Sommerterrassen zu oder ein paar Schritte weiter in der Cocktail-Bar Die Bucht. Die Epiphanienkirche 56 Historische Ansicht der burgähnlichen Jarrestadt, die heute viel Grün zwischen den Häusern hat. Im Zentrum der Hölderlin-Park Die Jarrestadt Nach kurzer Verschnaufpause geht’s parallel zum Südring zurück bis zum Wiesenstieg, von dort über den Goldbekkanal ans Goldbekufer. Jetzt sind es nur noch wenige Schritte in den Kernbereich der sog. Jarrestadt, zwischen Semper-, Großheide- und Jarrestraße bis hinüber zum Glindweg. Die Jarrestadt: 1926 vom Architekten Karl Schneider geplant und unter Leitung des Oberbaudirektors Fritz Schumacher zwischen 1927 und 1930 erbaut. In vier- bis sechsstöckiger Blockbebauung. So entstanden zwischen den zehn Wohnblöcken begrünte Flächen und Innenhöfe. In der Mitte dieses Stadtquartiers das markante Wohnensemble von Karl Schneider rund um den Hölderlin-Park. Mit seinen turmähnlichen Eckhäusern am Zugang Hölderlinstraße und den weißen Balkons auf der Parkseite. In Winterhude wohnen, arbeiten und die Kulturangebote genießen Die Jarrestadt gilt als frühes Beispiel des sozialen Wohnungsbaus. Bereits im ersten Abschnitt wurden 1.800 Wohnungen mit jeweils 50 bis 60 Quadratmetern Wohnfläche erbaut, alle mit Küche und Bad. Damals eine städtebauliche Revolution im Zeichen des Neuen Bauens. Eine wegweisende Reformarchitektur mit streng symmetrischer Blockbebauung und einheitlichen Backsteinfassaden sowie flachen Dächern. So entstand eine burgähnliche Wirkung, auch weil die Häuserzeilen an einigen Straßenseiten mehr Stockwerke aufweisen. Die in der Großheidestraße 1963 erbaute Epiphanienkirche wurde noch vom Architekten Friedrich R. Ostermeyer geplant, der schon den Otto-Stolten-Hof in der Jarrestadt entworfen hatte. Eine moderne Kirche mit eckigem Turm und abgerundetem Kirchenschiff. Das Sichtmauerwerk natürlich aus Backstein. Zwischen Jarrestraße und Osterbekkanal liegt Hamburgs berühmtes Kulturzentrum Kampnagel. Einst die bekannte Maschinenbau-Fabrik von Nagel & Kaemp, wo man Reismühlen und Hafenkräne herstellte. Heute mit seinen vier bespielbaren ehemaligen Werkshallen ein gern besuchter Veranstaltungsort für Konzerte, Theatergastspiele, Tanztheater etc. Auch das Programmkino Alabama konnte auf diesem Gelände überleben. Fotos: Ulrich Lindenthal-Lazhar (1) ,Staatsarchiv Hamburg (1)

«««« ««««« Die Strandhäuser am Leuchtturm Die Seele baumeln lassen, durchatmen in der klaren Ostseeluft und einfach mal eine kleine Auszeit nehmen: genießen Sie ein langes Wochenende in den Strandhäusern am Leuchtturm. Die Ferienhäuser sind mit 4- und 5-Sternen klassifiziert und liegen in reiner Südlage auf der Landspitze in Pelzerhaken. Insgesamt stehen 36 hochwertig ausgestattete Strandhäuser am Leuchtturm in acht Haustypen zur Auswahl. Aktuelle Arrangements für die Winterzeit und das Frühjahr finden Sie unter: www.ostseeferiendorf.de/aktuell Andreas Hermsdorf / Pixelio.de Ein Logenplatz am Meer zwischen Leuchtturm und Wellenrauschen. Ideal für Paare sowie Familien von 4 bis 6 Personen. Hochwertige Vollausstattung für Ihren Komfort im Urlaub. Exklusives Ambiente im typisch maritimen Stil in Verbindung mit modernem Design. Kraft tanken vor dem prasselnden Kamin und erholsame Urlaubsabende genießen. Hauseigene Saunen sorgen für eine entspannende Wärme zu allen Jahreszeiten. STRANDHÄUSER AM LEUCHTTURM Neustadt-Pelzerhaken Familie Ellen & Christian Schwerin Telefon 04561-528 22 94 E-Mail info@ostseeferiendorf.de Internet www.ostseeferiendorf.de

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