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HANSEstyle 2 | 2016

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Stadtgeschichte(N) Vom

Stadtgeschichte(N) Vom Museum sind es nur wenige Schritte bis zur rot geklinkerten Kreuzkirche, die 1388 Otto von Grote V. aus dem Rittergeschlecht der Groten gegründet hatte. Irgendwann zwischen 1527 und 1529 nahmen die Stillhorner den lutherischen Glauben an. Nach 1614 musste die baufällig gewordene Kreuzkirche neu erbaut und gegen Ende des 19. Jahrhunderts wiederum um- und ausgebaut werden. Im Innenraum können Sie die malerischen Brüstungsbilder mit Aposteln und Propheten an der Empore bewundern sowie den Fürstenstuhl der Gräfin. Der Taufstein wurde schon 1655 von Thomas Grote gestiftet – die Furtwängler-Orgel mit ihren 999 Pfeifen gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen romantischen Orgeln hier in Hamburg. Eine weitere Kirchdorfer Sehenswürdigkeit ist die wunderbar erhaltene Windmühle Johanna in der Schönenfelder Straße. Die betriebsfähige sogenannte Galerie-Holländermühle, in der noch immer Back- oder Futterschrot gemahlen wird, steht auf einer Warft, einem aufgeschütteten Siedlungshügel in der früheren Gemarkung Schönen Felde. Leider ist die von einem Mühlenverein liebevoll betreute Mühle nur an wenigen Tagen zu besichtigen. Aber man kann Gruppenführungen telefonisch vereinbaren. Auf dem Moorwerder Hauptdeich geht es bis zur Freiluftschule Moorwerder. Von dort weiter bis zur Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe in Norder- und Süderelbe teilt Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen und Tierarten Szenenwechsel: Wilhelmsburg hat zwei Naturschutzgebiete, das Heuckenlock und die Rhee. Das Heuckenlock, eine 120 Hektar große tidebeeinflusste Auenlandschaft an der Süderelbe, ein Auenwald voller Weiden und Hybridpappeln, mit einigen Ulmen und vielen Straucharten. 700 Pflanzenarten will man dort erfasst haben, darunter Seltenheiten wie die Wibels Schmiele oder der Schierlings-Wasserfenchel. Früher war es Weideland und Lieferant von Reet, heute ist es ein von Prielen durchzogenes artenreiches Biotop. Wer dort spazieren gehen will sollte vorher den Elbwasserstand erfragen, denn es handelt sich um ein Überschwemmungsgebiet. Genau wie gegenüber der Harburger Schweenssand, auch der eine gezeitenbeeinflusste Elbaue. Auf dem Moorwerder Deich weiter Richtung Bunthäuser Spitze, dorthin wo sich die Elbe in Norder- und Süderelbe teilt. Vom hölzernen Leuchttürmchen kann man diese Teilung des Flusses nach Nord und Süd beobachten. Das andere Naturschutzgebiet, die Rhee, liegt ein paar Kilometer weiter nördlich in Ober-Georgswerder. Auch dies war einmal eine für die Elbniederung typische Tideauenlandschaft; inzwischen wurde sie allerdings von den Schwankungen der Gezeiten durch Eindeichung abgeschnitten. Um einen Altarm der Dove Elbe, heute der Georgswerder Schleusengraben, entstanden mehrere Kleingewässer und Teiche, teilweise in früheren Bombentrichtern. Die Rhee ist ein beliebtes Refugium für viele Tierarten wie Löffelenten, Eisvögel, Libellen und Falter. Aus Fehlern gelernt: Umweltschutz und Energiewende Nicht allzu weit von der Rhee entfernt liegt die skandalumwitterte Georgswerder Deponie, jahrzehntelang Müllkippe für den Hamburger Trümmerschutt, für Hausmüll und Industrieabfälle. Auch Dioxinabfälle und das hochgiftige Pflanzenschutzmittel E 605 wurden dort abgeladen und kontaminierten demzufolge das Grundwasser. Dieser Sondermüll wurde später wohl zum Teil in der damals noch zur 38

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