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HANSEstyle 2 | 2016

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Wirtschaft & Politik

Wirtschaft & Politik „Es gibt keinen wirksameren Weg zur Integration als Bildung und Ausbildung.“ Dr. Michael Voges können müssen. Zudem ist festgelegt, dass Standards regelmäßig im Ländervergleich – in den Grundfächern – überprüft werden. Diskutiert wird auch die Überprüfung der Allgemeinen Hochschulreife. Weil das schwierig ist, hat die Kultusministerkonferenz entschieden, dass sich bei der Abiturprüfung alle Länder aus einem Aufgabenpool bedienen. Ab 2017 wird das zum ersten Mal praktiziert und alle Länder werden sich daran beteiligen – ein sehr bedeutender Schritt nach vorn. Halten Sie das Abitur an einer Stadtteilschule für genauso gut wie das am Gymnasium? Ja, es wird unter den gleichen Bedingungen geschrieben, die Vereinbarungen zur Durchführung der Prüfung sind die gleichen. Wir haben zentrale Aufgaben für das Abitur – an der Stadtteilschule wie auch am Gymnasium. Die Durchschnittsnote fällt mitunter an einer Stadtteilschule ein wenig schwächer aus als am Gymnasium. Es gibt Notenunterschiede, doch das heißt doch gerade nicht, dass die Maßstäbe fragwürdig seien. Die Schülerschaft an einer Stadtteilschule ist eine andere als an einem 20 Gymnasium. In der Stadtteilschule gibt es weniger „gymnasial empfohlene“ Kinder. An manchen Stadtteilschulen sogar sehr wenige. Dennoch gelingt es den Stadtteilschulen mit etwas längerer Lernzeit und entsprechender pädagogischer Arbeit, viele Schülerinnen und Schüler in die Oberstufe zu führen und zum Abitur. Das ist eine erhebliche Leistung. Wie stehen Sie zu dem Vorwurf, dass Eltern zu viel Mitbestimmungsrechte bei der Schulwahl ihrer Kinder haben? Kinder zum Beispiel oft ohne schulische Empfehlung auf das Gymnasium gehen? Ihre Frage hat zwei Dimensionen. Zum einen die der Bildungsbeteiligung – noch in den 70er-Jahren haben etwa 10 Prozent eines Jahrgangs Abitur gemacht. Mittlerweile haben wir in allen Bundesländern deutlich höhere Zahlen. Das ist ein Erfolg. Bildungserfolg bedeutet immer auch die Chance, besser teilzuhaben an Berufskarrieren, bessere Chancen darauf, ein sinnerfülltes Leben zu führen. Die zweite Dimension ist die der Bildungsqualität: Hamburg kümmert sich seit langem um Bildungsergebnisse, die wir über die Jahre verfolgt und verglichen haben. Obwohl wir mit G8 noch eine Verkürzung der Schulzeit haben, können wir nicht feststellen, dass die Ergebnisse schlechter geworden sind. Insofern habe ich keine Sorge, dass höhere Bildungsbeteiligung a priori zu schwächeren Abschlüssen führt. Universitäten murren oftmals über Abiturienten und deren Wissensstand, während Handwerksbetriebe mangelnde Grundkenntnisse für zunehmend komplizierter werdende Berufsbilder kritisieren. Wie begegnen Sie solchen Beschwerden? Kritisches Abwägen von Bildungsprozessen ist ganz wesentlich. Wir fragen uns oft, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Für gelungene Bildung gibt es viele Faktoren. In Hamburg steht das Qualitätsthema massiv im Mittelpunkt der bildungspolitischen Arbeit. Der Schulfrieden hat uns nun Luft zum Durchatmen beschert – da wir keine ernsthafte Diskussion mehr über die Strukturen im Hamburger Bildungswesen haben, können wir uns endlich Zeit nehmen und uns intensiv mit Themen zur Verbesserung der Bildungsqualität befassen. Wir erstreben Unterricht, der möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu besten Lernergebnissen führt. Die Klagen von Hochschulen und Handwerksmeistern sind mir vertraut, sie werden von uns bedacht und ernst genommen. Wie wichtig sind Lehrer für den Bildungserfolg? Tatsächlich kommt es darauf an, Lehrer fachlich rundum qualifiziert auszubilden. Lehrer müssen imstande sein, für die mit unterschiedlichen Vorausset-

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