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HANSEstyle 2 | 2016

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sport SQUADS Region: Po

sport SQUADS Region: Po und Oberschenkel 3 Squads für Anfänger Beine sind etwas breiter als schulterbreit aufgestellt. In die Hocke gehen, als würde man sich auf einen Stuhl setzen und wieder hochkommen. Die Hände sind vor der Brust über Kreuz gelegt. 3 x 15 Wiederholungen Jumpsquads für Fortgeschrittene Beine sind etwas breiter als schulterbreit aufgestellt. Aus der tiefen Hocke in die Höhe springen (man drückt sich dabei mit den Füßen vom Boden ab.) In der Ausgangsposition landen. 3 x 15 Wiederholungen 4 STATISCHE ÜBUNG Region: Rumpf Statische Übung für Anfänger Die Unterarme sind auf der Bank abgestützt. Die Füße sind hüftbreit aufgestellt, die Unterarme befinden sich direkt unter den Schultern. 3 x 20 Sekunden halten Dynamische ÜBUNG Region: Rumpf und Oberschenkel dynamische Übung für Fortgeschrittene Die Unterarme sind auf der Bank abgestützt. Die Füße sind hüftbreit aufgestellt, die Unterarme befinden sich direkt unter den Schultern. Die Knie werden abwechselnd zur Brust gezogen. 3 x 10 Wiederholungen pro Seite 16

ANZEIGE Wieder mobil und sportlich aktiv – mit Gelenkersatz Andauernde Schmerzen im Hüft- oder Kniegelenk – fortgeschrittene Arthrose schränkt die Alltagsmobilität und die Lebensqualität erheblich ein. Wenn medikamentöse und konservative Therapien nicht mehr anschlagen, kann ein künstliches Gelenk helfen. Viele Betroffene fragen sich, ob sie auch nach einer Gelenksersatz-Operation ihren sportlichen Aktivitäten wieder oder weiter nachgehen können. Die beiden Endoprothetik- Experten Prof. Dr. Frank Lampe (Chefarzt des Fachzentrums Orthopädie und Endoprothetik im Gelenkzentrum der Schön Klinik Hamburg Eilbek) und Dr. Karl Christian Westphal (Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Schön Klinik Neustadt) beantworten die häufigsten Fragen. Es werden immer mehr künstliche Hüftund Kniegelenke implantiert – woran liegt das? Prof. Lampe: Mit jährlich etwa 360.000 künstlichen Hüft- und Kniegelenk-Implantationen hat die Zahl der endoprothetischen Operationen in Deutschland in den vergangenen Jahren zugenommen, das ist richtig. Das liegt zum einen daran, dass die Bevölkerung im Durchschnitt älter wird und damit durch Gelenkverschleiß verursachte Erkrankungen zunehmen, die früher oder später mit einer Totalendoprothese, kurz TEP, versorgt werden müssen. Dr. Westphal: Zum anderen sind die Ansprüche an die eigene Mobilität und körperliche Aktivität gestiegen, so dass vergleichsweise jüngere Patienten als früher über eine Kunstgelenk-Operation nachdenken. Und auch Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter wollen heutzutage lange mobil und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch sportlich aktiv sein. Ab wann können nach einer Gelenkersatz- Operation sportliche Aktivitäten wieder aufgenommen werden? Prof. Lampe: Mindestens drei bis sechs Monate nach einer Hüft- oder Knie-TEP-OP sollten Patienten keinen Sport treiben. Normale Alltagsbewegungen und bestimmte sportliche Übungen sind aber bereits nach wenigen Wochen wieder möglich. Welche Bewegungsabläufe günstig sind, erlernen die Patienten im Rahmen ihrer individuellen Rehabilitationsmaßnahme, die sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden kann. In erster Linie dient eine Kunstgelenk-Implantation dem Ziel eine bessere Alltagsmobilität zu erlangen. Erst in zweiter Linie kommt das Ziel, sportliche Aktivitäten wieder aufzunehmen – das sollten Patienten, die über eine endoprothetische Operation nachdenken, in ihrer Entscheidung natürlich beachten. Wird durch sportliche Aktivität nicht die Lebensdauer einer Prothese verkürzt? Dr. Westphal: Nein, im Gegenteil: Nach der sportlichen Pause tut Sport in Maßen gut, denn dadurch wird der Knochenstoffwechsel angeregt. Hinzu kommt, dass das gekräftigte Muskelkorsett und die verbesserten koordinativen Fähigkeiten das Sturzrisiko verringern. Sportliche Aktivität kann also aktiv zum Gelenkschutz beitragen. Welche Sportarten sind nach einer endoprothetischen Operation empfehlenswert und welche sollten eher vermieden werden? Prof. Lampe: Grundsätzlich sollten Sportarten, die mit abrupten Dreh-, Spreiz- oder Bremsbewegungen und Belastungsspitzen wie Sprüngen einhergehen, vermieden werden. Auch Kampf- und Kontaktsportarten sind nicht zu empfehlen. Konkret sind beispielsweise Squash, Tennis, alpiner Skilauf, Inlineskating, Mountainbiking, Eislaufen und Mannschaftssportarten wie Fuß- oder Handball für TEP-Patienten weniger geeignet. Die Entscheidung für oder gegen eine Sportart wird im Einzelfall gemeinsam mit dem Patienten getroffen. Dr. Westphal: Besonders geeignete Sportarten für Hüft- und Knie-TEP-Patienten sind beispielsweise Schwimmen mit Kraulbeinschlag, Radfahren, Gymnastik, Wandern und Walking. Auch Sportarten wie leichtes Joggen, Reiten, Kegeln, Tischtennis oder Golfen können mit einem künstlichen Gelenk durchaus wieder aufgenommen werden. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die Sportart nicht neu erlernt wird, sondern bereits vor der Operation ausgeübt wurde. In der Neustädter Klinik bietet eine zertifizierte Golfphysiotherapeutin zum Beispiel interessierten Golfspielern an, ihre Spieltechnik umzustellen und den so genannten biodynamischen Golfschwung zu erlernen, um Verletzungsrisiken zu minimieren. Ihre Experten für Endoprothesen-Implantationen und Wechsel-Operationen: Prof. Dr. Frank Lampe (oben) und Dr. Karl Christian Westphal. Dauerhafte oder wiederkehrende Gelenkschmerzen? Machen Sie einen Online-Selbsttest! www.schoen-kliniken.de/arthrose-test Tel.: 0800 4434337 Schön Klinik Hamburg Eilbek Dehnhaide 120 22081 Hamburg KlinikHamburg@Schoen-Kliniken.de Schön Klinik Neustadt Am Kiebitzberg 10 23730 Neustadt i.H. KlinikNeustadt@Schoen-Kliniken.de

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