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HANSEstyle 1 | 2018

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DEUTSCHE GESELLSCHAFT

DEUTSCHE GESELLSCHAFT DER PLASTISCHEN, REKONSTRUKTIVEN UND ÄSTHETISCHEN CHIRURGEN WIRTSCHAFT & POLITIK Die Hochbahn – Herausforderungen und Lösungen Henrik Falk: „Die heutige Zeit ist für Hamburgs Mobilität eine der spannendsten der letzten 100 Jahre: Emissionsfreies und autonomes Fahren bestimmen die Debatte. Als Hochbahn sind wir Pioniere bei emissionsfreien Bussen. Auch wenn das Problem der Umweltbelastung vor allen Dingen bei den Autos und nicht beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) liegt, werden wir als erste in Deutschland ab 2020 ausschließlich emissionsfreie Busse beschaffen. Viele denken, gerade die jüngere Generation würde auf ein eigenes Auto automatisch verzichten. Das ist ein Trugschluss. Im Gegenteil: Die PKW-Zulassungszahlen steigen, was auch logisch ist, da man in vielen Lebenssituationen, zum Beispiel mit Kindern oder für den Großeinkauf am Wochenende, noch keine wirkliche Alternative zum eigenen Auto hat. Ich bin selbst gelegentlich Autofahrer und möchte niemanden zwingen, komplett auf den ÖPNV umzusteigen, aber ich bin davon überzeugt, dass in Zukunft die Kombination aus ÖPNV und weiterentwickelten Carsharing-Angeboten eine echte Alternative zum Auto bietet. Im Sinne der Luftreinhaltung sollten auch die Flotten der Carsharing-Anbieter wie car2go und DriveNow auf emissionsfreie Antriebe umgestellt werden. Da es bisher noch keine entsprechende Infrastruktur mit genügend Ladestationen gab, wird Hamburg bis Ende 2019 etwa 1.200 neue Ladepunkte errichten. Mit dieser Anzahl an Ladestationen ist Hamburg in Deutschland führend. Außerdem wird im Bereich des Carsharing gerade ein neues Projekt von VW angestoßen: MOIA. Das ist ein speziell für Hamburg gebautes emissionsfreies Fahrzeugkonzept, in dem sich fünf bis sechs Fahrgäste bequem und auf Abruf eine Fahrt teilen können. Das Projekt soll zunächst als Pilot in Hamburg umgesetzt werden. 2019 sollen hier fast 1.000 Fahrzeuge unterwegs sein.“ Die von der Hochbahn eingerichteten ‚switchh‘-Punkte ermöglichen die Kombination verschiedener Mobilitätsangebote Autonomes Fahren Henrik Falk: „Es ist eine spannende Frage, ob sich selbstfahrende Fahrzeuge im Straßenverkehr durchsetzen werden. Wer heute Zeitung liest, hat mitunter den Eindruck, dass schon morgen nur noch autonome Fahrzeuge unterwegs sein könnten. Davon sind wir weit entfernt. Doch wenn es gut orchestriert wäre, würde komplett autonomer Verkehr Sinn machen: Man kann mit weniger Fahrzeugen mehr Kapazität schaffen. Wir gehen gerade ein Projekt in der HafenCity an: Zwei Fahrzeuge sollen dort selbsttätig mit bis zu 50 km/h unterwegs sein. Aktuell fahren autonome Fahrzeuge mit 15 km/h erst relativ langsam. Das Thema wird wichtig sein für den Weltkongress 2021 in Hamburg mit dem Thema „Intelligente Verkehrssysteme“. Die Hamburger Hochbahn hat bei diesem Thema die Projektleitung übernommen. Dabei möchten wir ein Schaufenster der Moderne sein.“ Ultherapy (Hautstraffung ® Busse mit Zukunft Wo bleibt der Mensch? ® ® Henrik Falk: „Unsere ersten 30 serienreifen Elektrobusse sollen 2019 auf die Straße kommen. Wichtig ist die Umstellung der ganzen Flotte auf emissionsfreie Antriebe, ohne dass es bei der Qualität Einbußen gibt. Wir brauchen in Bezug auf Zuverlässigkeit mindestens so gute Fahrzeuge wie heute. Erst seit kurzem können Hersteller die von uns gewünschte Fahrzeugqualität in Serie liefern. Wir eröffnen Ende des Jahres einen Betriebshof für unsere zukünftigen batteriebetriebenen Fahrzeuge. Es ist wichtig, dass es für diese auch entsprechende Infrastruktur gibt. Ein weiterer alternativer Antrieb kann in Zukunft auch aus der Wasserstofftechnologie kommen. Zurzeit fokussieren sich die Hersteller jedoch noch auf den Batteriebetrieb, weil wasserstoffbetriebene Fahrzeuge noch nicht serienreif sind. Langfristig könnte es – denke ich – ein Mix aus beidem sein.“ Henrik Falk: „Wir sind bei der Digitalisierungsdebatte innerhalb unseres Unternehmens sehr offen. Zunächst hat sich die Management-Ebene Gedanken über den Nahverkehr im Zeitalter der Digitalisierung und die entsprechende Vorgehensweise gemacht. Unsere Mitarbeiter äußern natürlich auch Ängste um ihren Job als Fahrerin oder Fahrer. Und es ist verständlich, dass sie von uns erwarten, dass wir ihnen Alternativen aufzeigen. Deswegen haben wir gesonderte interne Informationsveranstaltungen zum Thema Digitalisierung im Unternehmen organisiert, wofür sich 2.000 Mitarbeiter anmeldeten. Es ist wichtig, über diese Thematik miteinander im Gespräch zu sein. Mein Anspruch ist es, eine Unternehmenspolitik zu gestalten, in der Berufsbilder, die im Umbruch sind, für Mitarbeiter auch neue Zukunftschancen aufzeigen.“ Foto: PR (1) 28

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